Böyle inadIna inadIna esegine tersine biniyorsa insan, kendisini eninde sonunda birler sIfIrlar dünyasInda bulur. O bizim sevimli kahramanImIz Nasreddin Hoca, onunla büyüdük, her yere yanImIzda tasIdIk.

WER IST NASREDDIN HODJA?

Nasreddin Hodja ist ein weiser und berühmter Türke, der im 13. Jahrhundert gelebt hat. Der genaue Zeitpunkt wann er lebte ist unklar,  doch mit aller Wahrscheinlichkeit wurde er um das Jahr 1208 in der Nähe Sivrihisar in einem Dorf namens Hortu, geboren. Sein Vater war der Vorbeter ( Imam ) im Dorf.  Lesen und schreiben lernte er von seinem Vater und ging dann nach Konya  (Ikonium) um weiter zu studieren. Dort besuchte er eine Medrese, eine Schule für geistliche und richterliche Ausbildung dient. Nachdem Nasreddin sein Schulabschluß absolviert hatte, kehrte er in sein Dorf zurück und wurde Vorbeter.
Später wurde er durch seinen Lehrer S. Mahmud Hayrani nach Aksehir (Philomelion) gerufen. Er ließ sich dort im Jahre 1237 mit seiner Frau und Tochter nieder. Durch die Erzählungen über ihn vermuten wir, daß Nasreddin Hodja dort verschiedene Tätigkeiten ausgeübt hat, wie zum Beispiel Vorbeter, Richter, Schullehrer oder Bazar-Händler.                    Der Hodja starb im Jahre 1284 in Aksehir.                                                 Es wurde dort für ihn ein Mouseleum errichtet.
Nasreddin war ein witziger , intelligenter, kenntnisreicher, toleranter, unterhaltsamer und schlagfertiger Mensch. Obwohl er keinesfalls ein unwissender, lügnerischer  oder diebischer Mensch war, in seinen Geschichten aber übernahm er manchmal diese Rollen, um solche Taten in der Gegenwart vor anderen Menschen lächerlich zu machen.
Er war auch kein reicher Mann. Aus manchen Quellen erfuhren wir,daß der Hodja sich in seinen Lebzeiten in den Städten Afyon ( Akroniom) , Bolvadin (Polybotum), Emirdag (Amorium), Sivrihisar, Ishakli, Bursa ( Brussa ) und Konya (Ikonium), aufgehalten hat.
Jahrhundertelang haben die Völker in der Türkei, in den Balkanländer in Kaukasien, im Nahen Osten und in Zentralasien über seine Witze bedacht und gelacht.
Jedes Jahr im Juni wird in Aksehir " Nasreddin Hodja's Festlichkeiten" veranstaltet.                                                                                           

 

 
 

Das Kessel gebar

Hodja lieh sich von seinen Nachbarn einen großen Kochtopf aus. Ein paar Tage später, brachte Hodja ihm den Kochtopf zurück, aber mit einem andern Topf zusammen. Bevor der Nachbar sie nahm, fragte er erstaunt: "Was ist mit diesem kleinen Topf ?" Hodja: " Dein Kochtopf gebar ihn. Gratuliere !" Der Nachbar war natürlich sehr zufrieden.
Nach einer Woche bat der Hodja noch einmal von ihm um den Kochtopf. Er lieh ihn gern, mit der Hoffnung auf ein neues "Kind". Viele Tage waren vergangen und der Nachbar hörte weder vom Hodja noch vom Kochtopf. Schließlich verlor er die Geduld und ging zu Hodja's Wohnung :
"Hodja, wo ist denn mein Kochtopf ? Ich brauch ihn ja auch..”.
Hodja antwortete ihn bedauerlich: " Es tut mir Leid, Nachbar,  dein Kopftoch ist gestern Abend gestorben. Der Nachbar war nervös: " Ah wo Hodja, das kann doch nicht wahr sein. Stirbt überhaupt ein Kochtopf?”
Der Hodja schrie ihn an:                           
                                

“Kerl ! Du hast ja geglaubt, daß er geboren wurde, nun willst du nicht glauben, daß er gestorben ist !..”



Der Hodja lieh jemanden Geld. Der Mann aber zahlte seine Schulden nicht. Der Hodja fühlte sich gezwungen, zur Wohnung des Mannes zu gehen um sein Geld zu verlagen. Aber jedes Mal kam die Frau vom Mann zu Tür und sagte: "Mein Mann ist nicht zu Hause." So kehrte der Hodja wohl oder übel wieder zurück. Eines Tages ging Hodja nochmal dorthin und sah den Mann am Fenster. Er klopfte an die Tür. Die Frau an der Tür wiederholte die ewige Leier: " Mein Mann ist nicht zu Hause."                                      Der Hodja riet wütend der Frau: 
“Dann sagen Sie ihm, daß er das nächste Mal seinen Kopf nicht zu Hause vergessen soll, bevor er raus geht..!”




Wenn es ein Kürbis wäre

Eines Tages geht Nasreddin Hodja ins Freie, um ein bisschen frische Luft zu schnappen und vom täglichen Streß der Stadt fern zubleiben. Er lief lange spazieren und schließlich wurde er müde. Es war eine drückende Hitze an diesem Tag. Er setze sich in den Schatten eines Nußbaumes. Er stützte sich mit dem Rücken an den Baum und streckte sich die Beine aus. So sah er gegenüber ein Kürbisfeld. In diesem Moment, dachte er dahin und philosophierte: “Sicher Gott ist mächtig. Man darf nicht die Nase in Gottes Werke stecken, aber ich glaube, das ist ein Irrtum. Guck mal diese Kürbispflanze: Ihre Frucht ist so groß aber die Äste sind so dünn, die sie tragen müssen. Dieser Baum ist aber das Gegenteil .Er ist so groß und so stark aber trägt nur kleine Walnüsse. Es wäre besser, wenn es umgekehrt erschaffen würde...”  Während der Hodja so überlegte, fällt plötzlich eine Walnuss vom Baum auf seinen Kopf. Das tat ihm natürlich weh. Im Nu wachte Hodja auf und fing mit dem Bußgelöbnis an: “O mein Gott, verzeih mir. Sicher, du weißt alles besser . Es war dummes Zeug , was ich eben gedacht habe. Was wäre mit mir geschehen, wenn auf dem Baum ein Kürbis gewesen wäre...?”   

 


 

Rettung des Mondes

Zur Zeit unseres Hodja’s war die Wasserleitung im Haus natürlich unbekannt. Bei Bedarf mußten sich die Leute das Wasser aus dem Ziehbrunnen holen.                                                                             In einer Nacht ging Hodja in seinen Garten, um Wasser für seine Gebetsvorwäsche zu besorgen. Als er in den Brunnen schaute, sah er den Mond im Wasser, der sich darin  spielgelte. Er dachte: ”Um Gottes Willen, der arme Mond, der von jeher der Menschheit diente, ist in den Brunnen gefallen. Ich  muß irgendetwas unternehmen.” Im Nu nahm er einen Seil mit einem Haken und ließ ihn hinunter. Er zog das Seil wieder hoch. Aber es lief schief, denn der Haken blieb an einem Stein hängen. Der Hodja glaubte, daß der Mond so schwer wäre, und zog das Seil kraftvoller hoch. Das Seil, das schon veraltet war, hielt diese Spannung nicht mehr aus und riss plötzlich ab. So fiel der Hodja auf seinen Rücken, und sein Blick richtete sich in den Himmel. Er sah nun den Mond am Horizont leuchtend. Er war erleichtert und sprach liegend:      ”Gott sei dank! Es hat mich viel Mühe gekostet, aber ich habe endlich den armen Mond gerettet.”    



WER IST DER STRASSENVERKÄUFER?

Einer von seinen Freunden empfiehlt dem Hodja Essiggemüse zu verkaufen. Der Hodja kam zur Überzeugung , das ein solches Geschäft zu Stande kommen könne und entschloß sich das zu tun. Er kaufte Fässer, einen Esel und viele Werkzeuge bei einem ehemaligen Essiggemüseverkäufer. Am nächsten Tag füllte er das  Essiggemüse in die Fässer ein und lud sie auf den Esel und fing mit seinem Geschäft an. Wie in zu seiner Zeit üblich war,  sollte er von Straße zu Straße laufen und “Essiggemüse” rufen. Als er in eine Gasse kam, machte er seinen Mund auf um zu rufen. Aber im gleichen Moment schrie sein Esel laut auf. Er ging eine Weile und erreichte eine andere Straße und wollte wieder “Essiggemüse” ausrufen. Wieder iate der Esel laut. Der schluckte seine Worte herunter. Er lief weiter bis zum Marktplatz und dachte, daß das der richtige Platz sei, die Aufmerksamkeit der Leute auf sein Essiggemüse zu lenken. Ehe er ausrufen wollte, schrie sein Esel nochmal. “Jetzt ist es aber genug”  sagte er und schrie den Esel an :                                   “Wer soll hier eigentlich das Essiggemüse verkaufen?      Du oder ich?!”                                                          



Aksehirsee wird zu Joghurtsee

Wissen Sie, wie man Joghurt herstellt oder produziert wird? Eine kurze Anweisung; Die Milch wird erst gekocht. Die richtig gekochte Milch läßt man lauwarm erkalten. danach gibt man Joghurtferment oder sogar nur Joghurt dazu. Dann macht man den Topf richtig zu. Nach mehreren Stunden wird daraus Joghurt. Jetzt unsere Geschichte; Kurz aber sinnvoll:         Hodja ging zum See, der in der Nähe von Aksehir ist, und saß am Rande des Sees. Er hatte eine große Tasse auf dem Schoß und einen Löffel in der Hand. Einer von seinen Bekannten sah ihm zufällig, als er mit dem Löffel aus der Tasse in den See   irgendetwas  hineinwarf. Er kam neugierig zu Nasreddin Hodja heran und fragte:  “Nanu! Was machst du denn da Hodja?” Er antwortete ihm ernsthaft: ”Ich lasse den Joghurtferment in den See laufen.” Der Mann guckte erstaunlich:” Bring mich nicht zum Lachen, Hodja! Der See besteht ja nicht aus Milch. Wirkt überhaupt das Ferment beim Wasser?” Hodja schüttelte den   Kopf: “Ja, das weiß ich auch. Aber überleg mal! Wenn es doch einmal gelingt, wird der ganze See  zum Joghurt. Iß, trink, leb in Saus und Braus wie ein Bey*...! “  (*Reicher, Vornehmer)

 




Ein Bett für Vier

Hodja’s arme Frau war gestorben. Einige Zeit später heiratete Nasreddin eine Witwe. Schon am ersten Abend fing die neue Frau an von ihrem verstorbenen Mann zu sprechen. Diese geschah jeden Abend. Zuerst drückte Hodja ein Auge zu, aber bald konnte er es allmählich nicht mehr ertragen. Dann erzählte Hodja auch von seiner verstrobenen Frau, damit dachte er, so höre die Frau endlich auf. Das nützte auch nichts. Eines Abend im Bett begann die Frau mit dem Reden: “Ach mein Mann war so schön, so strark...”  Im Nu warf Hodja mit einem Fußtritt die Frau aus dem Bett. Die Frau, die nicht begriffen hatte, fragte Hodja: ”Effendi, warum hast du mich geschlagen, was habe ich dir angetan”? Der Hodja:                                                                       “O Frau . denk ein bisschen gerecht und einfach: Du und dein verstrobener Mann, ich und meine verstorbene Frau ! Wie können denn vier Personen in dieses enge Bett hineinpassen?”



Hodja und der Müller

Hodja brachte einmal einen Sack mit Getreide in die Mühle,    um es mahlen zu lassen. Dort war niemand außer ihm. Mit dieser Gelegenheit, füllte der Hodja Körner aus anderen Säcken in seinen um. Plötzlich stand der Müller vor ihm: “Hey Molla, was machst du denn da?” Hodja antwortete ihm unverdächtig aussehend: “Ich bin ein dummer Mann. Ich mache einfach das, was mir in meinen Sinn kommt.” Der Müller sprach zurück:      “Du bist also ein Mann mit einem kleinen Dachschaden. Aber, warum machst du es nicht umgekehrt, undzwar füllst du Körner aus deinem Sack in meinen um?”                                              Dem Hodja fehlte es nicht an einer  Antwort:                          “Ja Herr, ich bin dumm, aber soweit  gehe ich doch nicht...! ”

 




Saft des Saftes

Ein Jäger brachte Hodja einen Feldhasen als Geschenk. Hodja's Frau kochte sie und sie aßen es am Abens zusammen. Irgendwann in der Woche wurde an der Tür geklopft. Hodja machte die Tür auf ; ein Fremder stand vor der Tür. Hodja fragte ihn: “Wer bist du und was willst du?”
Der Mann: “Ich bin der Nachbar des Jägers, der letzte Woche dir den Hasen gebracht hat.” “Also bitte, komm herein” sagte Hodja. Sie aßen am Abend gemiensam. Nach einer Woche kam noch jemand zu Hodja. Er war für Hodja unbekannt. Nasreddin fragte ihn, wer er ist. “Ich bin ein Verwandter vom Nachbarn des Jägers, der dir vorletzte Woche einen Hasen geschenkt hat.” sagte er.
Ihn lud er ebenfalls zum Essen ein. Eine Woche ging vorbei. Nun klopfte wieder ein Mann die Tür. Hodja sah sich einen Mann gegenüber, den er nicht kannte.
“Ich bin ein Bekannter des Verwandten des Nachbars des Jägers...” Hodja setzte fort: “ ... der mir damals einen Hasen angeboten hatte. Also bitte, trete ein.” Nasreddin's Frau brachte eine volle Tasse und stellte es vor den Gast. Er schluckte einen Löffel voll aus dem Tasseninhalt und verzog den Mund und sagte zu Hodja: “Das ist ja nur Wasser..!”
Der Hodja hatte sowieso von diesen unendlichen Besuchern die Nase voll. Der Mann bekam die Antwort: "Tja, das ist des Saft des Saftes des Saftes
des Hasen, Freund”



Datenschutzerklärung
Eigene Webseite erstellen bei Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!